Würdezentrierte Therapie

Die Würdezentrierte Therapie – Dignity Therapy nach Harvey M. Chochinov – zielt auf die Stärkung des patienteneigenen Würdeempfindens ab.

Durch gezieltes Nachfragen und Aufschreiben von Erinnerungen, Wünschen und Anliegen des Patienten soll die Wertschätzung für das eigene Leben erhöht und die Bedeutung des eigenen Lebenswerks erkannt oder verstärkt werden.

Geführt wird dieses Biografie-Gespräch von der Kunst-Therapeutin Helga Essert-Lehn. Aufgezeichnet werden die wichtigsten Erinnerungen des Patienten, worauf er  besonders stolz ist, was er aus dem Leben gelernt hat und was er an Erkenntnissen, Wünschen und Ratschlägen an die Angehörigen weitergeben möchte.

Letztendlich wird mit dem Patienten ein Dokument erstellt, das er als Vermächtnis seinen Angehörigen übergeben kann. Damit berührt die Würdezentrierte Therapie den Kern der Persönlichkeit des Patienten sowie den Wunsch nach Generativität.